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schaedlinge eichenprozessionssp 02 mSpätestens seit dem heißen Sommer 2003 hat sich der Eichenprozessionsspinner in Deutschland stark verbreitet. Er gilt als Hygieneschädling und wird besonders in Schwimmbädern, in Kindergärten, auf Spiel- und Sportplätzen sowie auch auf Schulhöfen konsequent bekämpft.

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Die Schmetterlinge des Eichenprozessionsspinners legen ihre Eier in den oberen Kronenbereichen von Eichen ab. In den Monaten April und Mai schlüpfen dann die jungen Raupen und spinnen zunächst an geschützter Stelle ein lockeres Nest. Von dort aus rücken sie dann in Prozessionen zur Nahrungsaufnahme aus und fressen das junge Eichenlaub.

Die für den Menschen gefährlichen Brennhaare bilden sich erst im dritten Larvenstadium. Dann erst enthalten die feinen Härchen der Raupe ein Nesselgift, das bei Kontakt mitunter äußerst heftige allergische Reaktionen auslösen kann. Alte Nester aus vorangegangen Jahren bergen noch immer die Gefahr einer Vergiftung durch die feinen Härchen, da das enthaltene Gift und dessen toxische Wirkung über mehrere Jahre erhalten bleibt. Bei Wind und besonders bei gleichzeitiger Trockenheit werden diese Brennhaare noch Jahre später aus den Nestern aufgewirbelt und in der Umgebung verteilt.schaedlinge eichenprozessionssp 01 m

Die BECHSTEIN-Experten bekämpfen den Eichenprozessionsspinner durch das Spritzen der Bäume entweder mit BT-Präparaten oder Neemazal nach dem Schlüpfen der Raupen. Sind Nester vorhanden, so können diese mit Spezialstaubsaugern unter besonderen Schutzvorkehrungen abgesaugt und entsorgt werden.    

 

pdf 26x24 04 Eichenprozessionsspinner
(Quelle:Grünflächenamt Frankfurt)

 

 

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