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schaedlinge kastanienminierm 01 m

(Cameraria ohridella)

Die Kastanienminiermotte befällt vorwiegend die weiß blühende Rosskastanie (Aesculus hippocas-tanum), während sich die rot blühende Rosskastanie (Aesculus x carnea ‚Briotii‘) weitgehend resistent zeigt. 

Die Falter schlüpfen im Frühjahr aus dem am Boden liegenden Laub, wo die Puppen den Winter überdauert haben. Die weiblichen Falter legen bald darauf ihre Eier an den Seitenadern des frischen Rosskastanienblattes ab. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die Junglarven und fressen sich sofort durch das Blattgewebe.

Für den Baum haben diese Fraßschäden zur Folge, dass das Laub sehr früh im Jahr eine Braunfärbung annimmt und schon im Sommer zu Boden fällt. Auch wenn die Rosskastanie diese Blattschäden ansonsten ganz gut kompensieren kann, bietet sie doch einen recht traurigen Anblick, wenn sie schon im August völlig kahl dasteht.

Um den Befall mit der Miniermotte möglichst gering zu halten, sollten die am Boden liegenden Blätter der Kastanien eingesammelt und den Hausabfällen zugeführt werden. Die Kompostierung des Laubes im eigenen Garten ist nicht ausreichend um die überwinternden Puppen abzutöten.

pdf 26x24 04 Kastanienminiermotte

 

 

 

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